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Abgaben
Abgaben sind materielle Aufwendungen, die vor allen Dingen in Form von Steuern gezahlt werden müssen. Beispielsweise für die Sozialversicherung. Die Steuern werden vom Gehalt direkt an den Staat abgeführt. Wie hoch die Abgaben sind, hängt davon ab, wie viel Geld man verdient und natürlich auch von der familiären Situation, wie die Anzahl von Kindern etc.. Im Durchschnitt sind es etwa 40% vom Bruttogehalt. Die eine Hälfte davon bezahlt der Arbeitgeber und die andere Hälfte davon bezahlt der Arbeitnehmer.


Aktien
Aktien stellen einen Anteil an einem Unternehmen dar. Das Unternehmen, welches Aktien ausgeben darf, muss eine Aktiengesellschaft sein. Das Eigenkapital, was diese Aktiengesellschaft hat, wird durch die Anzahl der Aktien geteilt, die von dem Unternehmen ausgegeben werden dürfen. Hat das Unternehmen beispielsweise 1000 Aktien ausgegeben, dann stellt eine einzelne Aktie davon ein Tausendstel des Unternehmens dar.


Aktienfonds
Bei Aktienfonds handelt es sich um Fonds, bei dem die Fondstrategie bzw. Anlagepolitik ausgerichtet ist, entweder komplett in Aktien zu investieren oder zumindest größtenteils. Du hast also die Möglichkeit beim Kauf eines Aktienfonds gleich in mehrere Aktien gleichzeitig zu investieren. Je mehr Anteile du kaufst, umso mehr Beteiligungen hast du an diesem Aktienfonds. Am besten schaust du dir die wesentlichen Anlegerinformationen, auch KID genannt, zu den Fonds deiner Wahl an. Hier erfährst du die Ziele und die verfolgte Strategie des Fonds, sowie Informationen zur Risikoklassifizierung und natürlich auch zu den Ertragsaussichten. Auch der Abschnitt über alle Kosten des Fonds ist sehr wichtig für deine Entscheidung. Final bekommst du noch einen zeitlichen Überblick über die Entwicklung des Fonds der letzten Jahre, sowie weitere Informationen über den Fonds. Prinzipiell können Aktienfonds international oder geografisch nach Regionen oder Länder ausgerichtet sein. Auch beliebt ist der Fokus auf eine bestimmte Branche wie die Pharmaindustrie, Automobilbranche, Chemie, Rohstoffe und so weiter. Wie du siehst, kann es hier viele verschiedene Ausrichtungen geben. Suche dir eine Ausrichtung, die am besten zu dir passt und verfolge sie langfristig, dann ist dein Geld gut investiert.


Aktiengesellschaft
Eine Aktiengesellschaft ist eine der bekanntesten Formen von einer Kapitalgesellschaft. Sie ist ein Unternehmen, das an der Börse notiert ist. Das bedeutet, dass die Aktiengesellschaft an der Börse gehandelt wird. Um eine Aktiengesellschaft gründen zu können, benötigt das Unternehmen ein Grundkapital von mindestens 50.000 €. Die Aktiengesellschaft ist wie die GmbH haftungsbeschränkt in Höhe des Grundkapitals. Das Grundkapital wird für die Gesellschaft in einzelne Aktien zerlegt. Üblicherweise kann jeder, z.B. der Unternehmer selbst, Mitarbeiter und fremde Personen Aktien der Aktiengesellschaft kaufen. Das ist aber kein Muss. Jeder, der eine Aktie eines Unternehmens besitzt, ist Miteigentümer bzw. Aktionär des Unternehmens. Geleitet und kontrolliert wird eine Aktiengesellschaft durch die folgenden 3 Organe: Vorstand, Aufsichtsrat und die Hauptversammlung.


Altersvorsorge, private und betriebliche
Eine Altersvorsorge dient dazu, neben der gesetzlichen Rente eine Altersabsicherung aufzubauen. Es besteht die Möglichkeit, eine betriebliche Altersvorsorge und eine private Altersvorsorge abzuschließen. Bei der betrieblichen Altersvorsorge zahlt das Unternehmen, bei dem du angestellt bist, jeden Monat einen Beitrag in eine Versicherung ein, die dann im Rentenalter, nach Abzug von Steuern, Krankenkassenbeiträgen etc. von dir genutzt wird. Bei der privaten Altersvorsorge musst du dich selbst um eine Versicherung und eine Absicherung bemühen. Du bezahlst die Beiträge für die private Altersvorsorge.


Angestellter
Ein Angestellter ist ein Arbeitnehmer, der für ein Unternehmen arbeitet. Er ist in dem Unternehmen angestellt und ist nicht der Chef des Unternehmens. Für die Anstellung erhält der Angestellte einen Arbeitsvertrag. Der Vertrag regelt das Einkommen und legt auch fest, wie viele Stunden der Angestellte arbeiten muss, und welche Arbeiten er im Unternehmen ausführt.


Anlage
Als Anlage werden Geldanlagen bezeichnet, bei denen der Investor sein Geld in unterschiedliche Finanzprodukte anlegen kann. Eine Geldanlage sind beispielsweise Wertpapiere, Fonds oder auch Festgeld und Tagesgeld. Gerade ein Tagesgeldkonto eignet sich hervorragend, um Geld zwischenzuparken um es dann später, zum richtigen Zeitpunkt, in eine andere Geldanlage zu investieren. Bei einer Anlage geht es darum, dass das Geld über einen längeren Zeitraum angelegt wird und eine Rendite erwirtschaftet.


Anlageklassen
Der Kapitalmarkt setzt sich aus verschiedenen Anlageklassen zusammen. Der Fachmann spricht auch von Assetklassen. Eine Anlageklasse besteht aus Vermögenswerten, die ähnliche Eigenschaften haben. Beispielsweise sind Rohstoffe wie Gold, Silber oder Öl in einer Anlageklasse. Experten sprechen von insgesamt 8 wichtigen Anlageklassen, das sind:

1. Aktien / Aktienfonds
2. Renten (festverzinsliche Wertpapiere)
3. Immobilien (das eigene Haus, sowie Renditeobjekte die z.B. vermietet werden)
4. Immobilienfonds
5. Bar- und Tagesgeld (liquide Mittel)
6. Rohstoffe (Gold, Öl, Weizen)
7. Devisen
8. Wagniskapital / Risikokapital (z.B. außerbörsliche Unternehmensbeteiligungen)

Allerdings ist die Anzahl 8 nicht festgeschrieben. Hier gibt es diverse Ansichten und Erweiterungen. Wenn du z.B. Antiquitäten in deiner Familie hast, hast du beispielsweise auch schon eine Geldanlage, die vielleicht irgendwann einmal dir gehört.


Anleihen / Renten
Viele Sparer haben ihr Geld in Anleihen investiert, die auch Renten genannt werden. Hierbei handelt es sich um zinstragende Wertpapiere, die oft von Banken, Unternehmen oder Staaten ausgegeben werden. Sie leihen sich durch diese Methode Geld von dir und versprechen dir entsprechende Zinszahlungen. Das Ausgeben von Anleihen und Renten dient der langfristigen Fremdfinanzierung und gilt als risikoarme Geldanlage, da es einen teilweise besicherten Rückzahlungsanspruch gibt, sowie genau definierte Zinszahlungen. Der Herausgeber einer Anleihe oder Rente wird als Schuldner bezeichnet und wenn du zum Beispiel hier investierst, dann bist du ein Gläubiger.


Anleihen-/Rentenfonds
Ähnlich wie beim Aktienfonds, der ausschließlich oder primär in Aktien investiert, investiert der Anleihen- bzw. Rentenfonds in Anleihen und Renten. Generell gelten Anleihen und Renten ja zu den relativ sicheren Geldanlagen. Durch die Streuung eines Fonds wird das Risiko noch einmal deutlich reduziert. Prinzipiell hängt das Risiko von den folgenden 3 Faktoren ab, der Anlageregion, der Anlagedauer bzw. Restlaufzeit und natürlich von der Bonität des Schuldners.


Annuitätendarlehen
Wenn du einen Kredit aufnehmen möchtest, dann entscheidest du dich vielleicht für ein Annuitätendarlehen. Bei einem Annuitätendarlehen zahlst du als Kreditnehmer dem Kreditgeber eine gleichbleibende Rate. Diese Rate muss über die gesamte Laufzeit des Vertrages gezahlt werden. In der Regel liegt die Laufzeit bei einem Annuitätendarlehen zwischen 5 und 15 Jahren.


Arbeitgeber
Ein Arbeitgeber ist eine Person, die ein Unternehmen führt und anderen Menschen einen Arbeitsplatz anbietet. Ein Arbeitgeber kann eine natürliche Person sein, aber auch eine juristische Person. Die Rollenverteilung ist dabei klar geregelt. Der Arbeitgeber ist der Chef und bestimmt, was getan werden muss. Der Arbeitnehmer führt die Arbeiten aus, die ihm sein Chef vorschreibt.


Arbeitnehmer
Ein Arbeitnehmer ist die Person, die im Unternehmen im Auftrag der Unternehmensleitung arbeitet. Es gibt Arbeitnehmer, die einfache Arbeiten ausführen und Arbeitnehmer, die Verantwortung im Unternehmen haben. Wenn du erwachsen bist, kannst du dich von einem einfachen Arbeitnehmer zu einer Führungsperson hocharbeiten. Mit viel Fleiß, Weiterbildungen und vor allem Freude am Beruf schaffst du das bestimmt!


Ausgabeaufschlag
Als Ausgabeaufschlag wird eine einmalige Gebühr bezeichnet, die dann anfällt, wenn du Fondsanteile kaufst. Investierst du in einen Fond, dann kaufst du Teile dieses Fonds. Und für diesen Ankauf musst du eine Gebühr hinterlegen. Die Gebühr wird als Prozentsatz auf der Basis des Rücknahmepreises angegeben. Die Höhe von diesem Ausgabeaufschlag kann unterschiedlich ausfallen, liegt aber oft zwischen 3 und 5%. Es ist daher gut, wenn du vor der Investition in einen Fonds prüfst und vergleichst, wie hoch die Gebühr ist.


Ausgaben
Jeder Mensch hat Ausgaben, auch du! Du gibst zum Beispiel Geld aus, wenn du dir etwas kaufst. Deine Eltern geben Geld aus, wenn sie Miete bezahlen. Ausgaben gehören somit zu unserem Leben dazu. Sie zeigen, wie viel Geld du ausgeben musst, um dein Leben so leben zu können, wie du das möchtest. Sie reduzieren also deinen Geldvermögensbestand.


Ausschuettung
Wenn du dein Geld zum Beispiel in Aktien angelegt hast, dann wird nach dem Ablauf des aktuellen Geschäftsjahres des Unternehmens der Aktie geschaut, ob Gewinne erwirtschaftet wurden. Auf der Jahreshauptversammlung wird dann entschieden, ob die Gewinne reinvestiert oder ausgeschüttet werden. Durch die Ausschüttung wirst du direkt am Unternehmenserfolg beteiligt. Das Geld wird in der Regel auf dein Konto überwiesen und nicht in bar ausgezahlt. Du hast die Möglichkeit, das Geld auszugeben, oder du investierst es in eine neue Geldanlage, damit es sich weiter vermehren kann. Denke an deinen eigenen Sparschweinbaum.


Dachfonds
Bei einem Dachfonds handelt es sich um einen Investmentfonds, der das Geld der Anleger nicht in den eigenen Fonds, sondern in Anteile an diversen, anderen Investmentfonds investiert. Dadurch wird eine größtmögliche Risikostreuung bewirkt. Denn das Vermögen wird in mehrere Fonds aufgeteilt und befindet sich nicht nur in einem einzigen Fonds. Verluste eines Fonds können durch Gewinne der anderen Fonds, in die ebenfalls investiert wurde, ausgeglichen werden.


Darlehen
Wenn von einem Darlehen gesprochen wird, dann wird auch gleichzeitig von einem Kredit gesprochen. Du kannst ein Darlehen oder einen Kredit bei einer Bank, bei einer Sparkasse oder auch bei privaten Personen aufnehmen. Wenn dir deine Eltern zum Beispiel Geld leihen, was du ihnen wieder zurückzahlen musst, dann ist das im weitesten Sinne ein Darlehen. Denn sie überlassen dir das Geld für einen befristeten Zeitraum und verlangen von dir, dass du es ihnen, im besten Fall zinslos, wieder zurückgibst. Wenn du bei einer Bank Geld leihst, musst du dafür Zinsen bezahlen.


Darlehen, endfällig
Ein endfälliges Darlehen stellt eine besondere Form von einem Darlehen oder einem Kredit dar. Denn bei diesem Darlehen bezahlst du während der Laufzeit nur die Zinsen, die jeden Monat anfallen. Erst am Ende der Laufzeit bezahlst du mit einer großen Rate das Geld, welches du von der Bank oder der Sparkasse geliehen hast. Hast du dort ein endfälliges Darlehen in Höhe von 5000 € aufgenommen und eine Laufzeit von 36 Monaten vereinbart, bezahlst du die ersten 35 Monate nur die Zinsen. Im 36. Monat bezahlst du dann die 5000 € plus die Zinsen für den letzten Monat in einer Summe zurück.


DAX
Der DAX ist die Kennzahl für die Wertentwicklung der 30 wichtigsten/wertvollsten deutschen Aktiengesellschaften. Die Abkürzung DAX steht für „Deutscher Aktienindex“. Es ist somit der bedeutendste deutsche Aktienindex. Innerhalb dieses Indexes lassen sich Unternehmen wie adidas, die Deutsche Bank oder auch Siemens finden. Wichtig ist, dass die Unternehmen, die im DAX vereint sind, in Deutschland ihren Hauptsitz haben und eine Aktiengesellschaft sind, die einen Streubesitz von mindestens 10% hat. Eine Ausnahme zum Sitz in Deutschland gibt es. Es werden auch Unternehmen gewertet, die Ihren Hauptsitz in der EU haben, aber der Haupthandelsumsatz mit Aktien in Frankfurt stattfindet. Darüber hinaus müssen alle Unternehmen im sogenannten „Prime Standard“ gelistet sein und die dort geltenden Bedingungen erfüllen. Die Anpassung der Unternehmenszusammensetzung im DAX findet nach bestimmten, festen Kriterien statt.


Depot
Wenn du mit Wertpapieren handeln möchtest, dann benötigst du ein Konto, auf dem die Wertpapiere gelagert werden. Denn Wertpapiere werden nicht in Papierform gehandelt, sondern digital. Dieses Konto nennt sich Depot. Depots gibt es beispielsweise für Aktien, für Investmentfonds, für ETFs oder auch für hochspekulative Geldanlagen wie beispielsweise CFDs. Bei Geldanlagen in Investmentfonds wird statt Depot auch der Begriff Anlagekonto verwendet.



Depotbank
Ein Depot wird von Banken, aber auch von Brokern zur Verfügung gestellt. Es gibt zusätzlich spezielle Depotbanken, die sich ausschließlich auf die Verwaltung von Wertpapieren und anderen Anlageformen konzentrieren. Unterschieden wird in zwei Arten von Depotbanken. Das wären die depotführenden Banken und die Verwahrstellen für Sondervermögen.


Depotgebühren
Als Depotgebühren werden Gebühren bezeichnet, die eine Bank seinen Kunden für ein Wertpapierdepot oder für ein Depot im Allgemeinen berechnet. Die Gebühren beziehen sich dabei auf alle Kosten, die im Zusammenhang mit dem Depot entstehen. Sie werden oft als Pauschalpreis abgerechnet und monatlich oder auch vierteljährlich erhoben.


Digitale Währung
Als digitale Währung werden Kryptowährungen bezeichnet. Du kennst vielleicht den Bitcoin als Kryptowährung und somit auch als digitale Währung. Solche Währungen können ausschließlich digital als Zahlungsmittel genutzt werden. Sie liegen nicht in Papierform und auch nicht in Form von Münzen vor, sondern nur in digitaler Form.



Direktversicherung
Eine Direktversicherung ist eine Versicherung, die vom Arbeitgeber als Versicherungsnehmer für seinen Arbeitnehmer als versicherte Person abgeschlossen wird. Es handelt sich dabei meistens um eine Lebensversicherung. Wichtig ist, dass diese Versicherung von deinem Chef zu deinen Gunsten bei einem in Deutschland zugelassenen Versicherer abgeschlossen wird. Mit einer Direktversicherung können der eigentlichen Altersvorsorge auch Zusätze wie die Berufsunfähigkeitsrente, Hinterbliebenenrente sowie Unfallzusatzversicherungen abgeschlossen werden.


Direktzusage
Bei einer Direktzusage handelt es sich um eine betriebliche Altersvorsorge, die am weitesten verbreitet ist. Der Arbeitgeber ist bei dieser Direktzusage unmittelbar verpflichtet, die Versorgungsleistungen zu erbringen. Das bedeutet, dass der Arbeitgeber selbst der Versorgungsträger ist. Er muss alle Umlagebeiträge an den Pensionssicherungsverein entrichten.


Discount
Bei einem Discount handelt es sich nicht nur um eine Einkaufsmöglichkeit, wo du günstig Lebensmittel und andere Waren kaufen kannst. Als Discount werden auch Discountgeschäfte bezeichnet, bei denen es darum geht, mit sogenannten Discountzertifikaten einen Preisabschlag von Basiswerten zu nutzen, um attraktive Gewinne zu erzielen. Discountzertifikate stellen eine der größten Gruppen unter den Anlagezertifikaten dar. Sie haben ein geringeres Anlagerisiko, als beispielsweise Aktien oder Indexzertifikate.


Diversifizierung
Die Diversifizierung ist ein Mittel der Wachstums- und Risikopolitik. Sie bezeichnet in der Wirtschaft das Vorgehen eines Unternehmens, seine Produktion von Produkten auszuweiten und die entsprechenden Produkte auf altbekannten Märkten und auf neuen Märkten anzubieten. Unterschieden wird dabei in drei verschiedenen Arten der Diversifikation. Es gibt die horizontale, die vertikale und die laterale Diversifikation. In der Finanzwirtschaft bekommt dieser Begriff noch eine Erweiterung. Hier wird vor allem darauf abgezielt, dass du dein Geld nicht nur in eine Anlage investierst, sondern dein Geld in z.B. mehrere Aktienwerte, Fonds oder andere Anlageklassen investierst. Durch diese Streuung reduzierst du vor allem dein Risiko, auch wenn sich das Gewinnpotential ein wenig verringert. Aber denke daran, es ist immer wichtig, dass du auch ruhig schlafen kannst und dabei zusehen kannst, wie dein Sparschweinbaum durch dein investiertes Geld immer größer wird.


Dividende
Die Dividende ist ein Teil des Bilanzgewinns, der an die Anleger, also die Aktionäre ausgezahlt wird. Der Gesetzgeber nennt das ganze jedoch nicht Dividende, sondern den auszuschüttenden Betrag. Bei einigen Kapitalgesellschaften, wie einer GmbH, wird von einer Gewinnausschüttung gesprochen. Neben dem Kurspotential ist die Dividende eine der tragenden Säulen der Renditebewertung bei einer Geldanlage in Aktien und/oder Fonds.


Durchschnittskosteneffekt
Der Durchschnittskosteneffekt wird im englischen als Cost Average Effekt bezeichnet und ist der Effekt, der bei gleichmäßiger Anlage von gleichen Beträgen (Sparplänen) in gleiche Wertpapiere entstehen soll. Hierbei stellt sich gerade auf lange Sicht ein Vorteil zur Einmalanlage ein. Bei hohen Kursen werden also weniger Anteile gekauft und bei fallenden Kursen entsprechend mehr Anteile. Da der Markt oft sinkt und wieder steigt, bekommt man im Mittel oft mehr Anteile, als hätte man zum Anfang das ganze Geld mit einer Einmalanlage investiert. Würde der Kurs hingegen stetig steigen, wäre natürlich die Einmalanlage besser. Aus meiner Sicht ist aber gerade das folgende Argument das Wichtigste. Wenn am Markt gerade eine negative Phase mit fallenden Kursen herrscht, dann werden viele Anleger auch durch die Medien verrückt gemacht. Gerade hier ist es wichtig einen kühlen Kopf zu bewahren und nicht in aller Hektik aus Panik zu verkaufen. Denn erst dadurch verliest du Geld. Wenn du hingegen deine Fondsanteile hältst und dich sogar darüber freust, jetzt in dieser Phase deutlich mehr Anteile erwerben zu können, bis sich der Markt von der Krise erholt hat, dann hast du alles richtig gemacht und stehst am Ende mit einem deutlichen Gewinn da. Kleinere Krisen am Markt sind quasi wie Dünger für deinen Sparschweinbaum.


Eigenkapital
Wenn du beispielsweise ein Haus kaufen möchtest, dann ist es gut, wenn du möglichst viel Eigenkapital hast und den Hauskauf nicht komplett über einen Kredit finanzieren musst. Gleiches gilt auch dann, wenn du dir ein Auto kaufst oder wenn du ein Unternehmen gründen willst. Denn auch dann wird möglichst viel Kapital benötigt. Gut wäre es, wenn du möglichst viel Eigenkapital hast und das Unternehmen nicht mithilfe von Schulden und Verbindlichkeiten aufbauen musst. Das Eigenkapital sind also die Mittel, die nach Abzug aller Schulden und sonstigen Verbindlichkeiten übrig bleiben.


Einkommen (aktiv + passiv)
Wenn du arbeiten gehst und Geld verdienst, dann erhältst du dafür ein aktives Einkommen. Du tust etwas aktiv dafür, um dieses Einkommen zu erhalten. Im Gegenzug gibt es das passive Einkommen. Die meisten passiven Einkommen werden aktiv gestartet. Das bedeutet, dass du erst etwas tun musst, um später passiv Einkommen generieren zu können. Ein gutes Beispiel wäre hier die Erstellung einer Internetseite, mit der du Geld verdienen kannst. Hier musst du zuerst etwas tun, um im Anschluss jeden Monat Geld mit deiner erstellten Internetseite verdienen zu können. Gleiches gilt auch bei Geldanlagen wie Aktien oder Fonds.


Einnahmen
In der Finanzbranche wird zwischen Einnahmen und Ausgaben unterschieden. Einnahmen ist also ein Begriff aus dem betrieblichen Rechnungswesen und aus der Betriebslehre. Wenn du Einnahmen hast, dann ist das dein Geld, was du bekommst und was du ausgeben kannst. Einnahmen hast du beispielsweise dann, wenn du arbeiten gehst, oder wenn du Geld angelegt hast und dafür eine Rendite erhältst. Einnahmen erhöhen also deinen Geldvermögensbestand.


Exchange-Traded Funds
Exchange Traded Fonds (börsengehandelter Fonds) oder kurz ETFs sind Indexfonds, die an der Börse gehandelt werden und die eine vorher festgelegten Benchmark wie zum Beispiel einen Finanzindex und deren Wertentwicklung eins-zu-eins abbilden. Daher sind sie oft passiv geführte Fonds. Aber auch hier gibt es wie fast immer im Leben die berühmten Ausnahmen. Genau wie bei einem Investmentfonds erwirbt der Käufer einen Anteil am entsprechenden Sondervermögen, welches unabhängig vom Vermögen der emittierenden Investmentgesellschaft ist. ETFs sind eine sehr beliebte Geldanlage, da sie beliebig bedient werden können. Du hast die Möglichkeit, jederzeit in ETFs einzuzahlen, aber auch dein Geld wieder herauszunehmen. Es ist also keine feste Geldanlage, sondern eine Geldanlage, mit der du beliebig arbeiten kannst. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Kostenstruktur aufgrund der passiven Anlagestrategie oft deutlich besser ist. Gerade auf lange Sicht wirken sich die internen Kosten stark auf die Performance des Fonds aus.


Finanzierung
Eine Finanzierung wird dann in Anspruch genommen, wenn deine eigenen, finanziellen Mittel nicht ausreichen, um einen geplanten Kauf sofort durchführen und bezahlen zu können. In einem solchen Fall ist es immer sinnvoll, wenn du für die Finanzierung einen Kredit oder ein Darlehen aufnimmst, damit die Kosten für deinen Kauf gedeckt werden können. Entscheidend ist dabei nicht, welche Anschaffung du tätigen willst. Du kannst alles finanzieren.


Firmenwert
Der Firmenwert zeigt an, welchen Wert ein Betrieb oder ein Unternehmen hat. Er ist dann interessant, wenn zum Beispiel ein Käufer die Übernahme eines Unternehmens als Ganzes oder auch als Teil plant. Der Wert der Firma setzt sich dabei aus den Vermögensgegenständen, aber auch aus den künftigen Ertragserwartungen zusammen. Abgezogen werden vom Firmenwert die Schulden.


Floater
Floater ist eine variabel verzinsliche Anleihe mit einem Referenzzinssatz. Dieser Referenzzinssatz kann beispielsweise der Libor sein. Der Referenzzinssatz an sich wird als Grundlage für die Berechnung eines Kreditzinses herangezogen, hinzu kommt noch ein vertraglich fixierter Aufschlag, der sogenannte Spread. Dieser gibt ein Indiz für die Bonität des Emittenten. Es gibt diverse Arten eines Floaters, auf die an dieser Stelle aber nicht eingegangen wird. Obwohl die Verzinsung variabel ist, gehört der Floater zu den festverzinslichen Wertpapieren.


Flugzeugfonds, geschlossen
Es gibt viele verschiedene Fonds, in die du investieren kannst. Eine Art von Fonds sind geschlossene Flugzeugfonds. Ein Beispiel hierfür wäre zum Beispiel der geschlossene Fonds, der für den Airbus A380 gebildet wurde. Mehr als 1,6 Milliarden Euro haben deutsche Anleger alleine in diesen geschlossenen Flugzeugfonds investiert.


Fonds
Fonds oder auch Investmentfonds sind eine Art Topf, in den viele Anleger Geld einzahlen und dadurch als Gruppe profitieren, diese sind zum Beispiel die vergleichsweise niedrigen Transaktionskosten, und die Möglichkeit auch mit geringen finanziellen Mitteln eine große Streuung (Diversifizierung) zu erreichen. Aus diesem Topf heraus werden dann Wertpapiere, Renten oder Immobilien gekauft, beziehungsweise es wird in Wertpapiere, Rentenpapiere oder Immobilien investiert. Wenn in mehrere Anlageklassen investiert wird, spricht man von einem Mischfonds oder auch Dachfonds, der sogar in diverse Fonds investiert. .


Fondsmanager
Fondsmanager sind die Menschen, die Fonds betreuen und verwalten. Es handelt sich dabei um professionelle Vermögensverwalter, die eine entsprechende Ausbildung besitzen. Sie kennen den Finanzmarkt und die Anlageklassen, in die investiert werden kann. Die Fondsmanager betreuen und passen darauf auf, dass sich der Fonds unter Einhaltung der Fondsstrategie ordentlich entwickeln. Dafür bekommt der Fondsmanager eine Gebühr, die monatlich oder auch als Zahlung bei Ausschüttung des Fonds entrichtet wird.


Fondssparplan
Du kannst nicht nur auf dem Sparbuch sparen, sondern auch mit Hilfe von einem Fondssparplan. Beim Fondssparen geht es darum, dass du bei einer Fondsgesellschaft oder bei einer Bank ein Depot eröffnest. Dort kannst du beispielsweise monatlich 100 € (es reichen aber schon 25,- € aus) ansparen. Dieser Betrag wird in den von dir gewählten Fonds gutgeschrieben beziehungsweise investiert. Das geschieht monatlich, egal wie stark die Kurse an den Märkten schwanken. Durch dieses permanente Einzahlen in die Fonds entwickelt sich deine Geldanlage. Und am Ende der Laufzeit bekommst du nicht nur dein eingezahltes Geld zurück, sondern auch die Rendite, die erwirtschaftet wurde. Laufzeiten für das Fondssparen mit Hilfe von einem Fondssparplan können länger als 30 Jahre sein.


Fremdkapitalgeber
Wenn du ein Unternehmen gründen möchtest und nicht selbst ausreichend Geld zur Verfügung stellen kannst, dann kannst du einen Kredit aufnehmen oder dich an einen Fremdkapitalgeber wenden. Bei einem Fremdkapitalgeber handelt es sich um einen Gläubiger, der dir und deinem Unternehmen finanzielle Mittel in einer bestimmten Höhe und für eine bestimmte Laufzeit zur Verfügung stellt. Ein Fremdkapitalgeber ist also eine Person, die dir privat Geld für dich oder dein Unternehmen im Zusammenhang mit festgeschriebenen Konditionen leiht..